trüber Tag 

Draußen plätschert es leise vor sich hin. Es ist grau, uselig und die Sonne, verdeckt von Wolken, schleppt sich nur träge voran – so wie ich an einem Montagmorgen.

Durch das offene Fenster hört man Jacks Morgenlied. Er begrüßt den neuen Tag immer gleich optimistisch. Egal ob Regen, Sonne, Kälte oder Hitze, egal ob Sonntag, Montag oder Dienstag, egal ob Arbeitstag oder Feiertag.

Wäre ich doch nur so unwertend wie unser Hahn. Eigentlich steckt doch in jedem Tag das selbe wundervolle Potenzial.

Und jetzt: Regenjacke und Stiefel an und ab in den Garten! 😉

Euch allen wünsche ich einen wundervollen Tag!

Hühner-Hitzefrei

Die letzten Tage hat der Sommer sich dann doch nochmal von seiner schönsten (und heißesten) Seite gezeigt, was uns natürlich sehr freut.

Im Garten hat sich einiges getan. Der Folientunnel ist nun nach Außen hin mit einer Unkrautsperre abgesichert, umgebuddelt und wird in den nächsten Tagen mit Gründunger eingesägt. 

Fast fertig – links und rechts sind alte Ziegel als Unkrautsperre in die Erde eingelassen

Bis es soweit ist, dürfen die Hühner ihn nach Belieben nutzen. Da ist die Freude natürlich groß 😉

Morgengewusel im Folientunnel

Rosa auf der teils recht penetranten Suche nach einem Leckerlie

Den Hühnern ist es an den heißen Tagen einfach nur total warm. Da Hühner nicht schwitzen und an heißen Tagen ihre Körpertemperatur über hecheln oder kühle Flüssigkeit regulieren, ist mehrmals täglich frisches und kühles Wasser ein absolutes Muss. 

Das ganze wird zum Hühner-Hitzefrei (wenn auch nicht unbedingt Badespaß) wenn man den Kompost in der Mittagshitze großzügig mit kühlem Nass wässert und leicht versetzt. Die frei gewordene, nasse Erde wird dann begeistert umhergescharrt und die Jagt auf im Kompost lebende Krabbeltiere ist eröffnet.

Krabbeltiere – Gotta‘ catch them all 😉

Da könnt ich mich immer wegschmeißen, wenn sie so rumwuseln 😀

Ganz schön groß geworden – Junghenne „Brownie“

Ich hoffe ihr habt euch am Wochenende auch ein spaßiges Hitzefrei gegönnt!

Hexengarten – endlich geht’s voran 

Wie ist im Leben manchmal so ist, hatten wir natürlich keine Zeit den Folientunnel am „nächsten“ Wochenende fertig zu stellen – macht aber nichts, denn in den letzten Wochen hat uns eine neue aktive Phase erwischt und wir haben uns im Folientunnel und im Hühnergehege ausgetobt. 

Nach der einen wurde nun auch endlich die andere Seite des Folientunnels mit einer Ziegel-Unkrautsperre versehen. 

Juhuu – ein Ziegel ist schon gesetzt…

Das lange Warten hatte aber auch was Gutes – auf der rechten Seite konnte der Gründunger schon eine Wachstumsperiode durchleben.

Natürlich wurden wir wieder tatkräftig unterstützt.

Der Hund ist schonmal begeister

Zusätzlich zur Unkrautsperre wurde auch der blühende Gründunger weggerecht, damit dann Alles nochmal zusammen eingesäht werden kann.

Die Hühner wollen natürlich auch helfen

Das Hühnergehege haben wir so erweitert, dass die Hühner Zugang zum Folientunnel haben. Außerdem wurde die Brombeerhecke entfernt, da sie langsam drohte den Hühnerstall zu überwuchern. Stattdessen sollen hier im Herbst niedrigere Sträucher gepflanzt werden.

Es sieht chaotisch aus…
… die Hühner störts aber nicht

Zusätzlich haben wir einen kleinen Kompost im Gehege installiert, auf dem (gesunde) Küchenreste landen und der innerhalb kürzester Zeit zum neuen Gehege-Hotspot aufgestiegen ist.

Mhh… so viele leckere Sachen
Hahn Jack – King of Kompost

Hoffentlich geht es jetzt auch tatkräftig weiter 🙂

Hühnerhaus und Tunneltür

Heute haben wir im Hühnerhaus ein Brett für eine weitere Sitzstange montiert. Nächste Woche wird dann noch die Sitzstange montiert, damit die kleinen Hühnchen auch einen Schlafplatz haben, wenn sie sich irgendwann mal dazu entscheiden sollten nicht mehr zusammengekuschelt auf dem Boden zu nächtigen 🙂

image

Außerdem haben wir eine kleine süße Tür für unseren Folientunnel gebastelt. Erinnert mich ein klitzekleines Bisschen an ein Hobbithaus 🙂

image

Der Folientunnel

Schon Mitte April hatten wir damit angefangen einen Folientunnel aufzustellen, den wir einem befreundeten Erdbeerbauern billig abkaufen konnten. Zuerst mussten Anker in den Boden und die Bögen gesetzt werden, dann musste die Folie drüber und eingebuddelt werden. Und dann hätte man eigentlich sofort mit der Bodenbearbeitung starten können – eigentlich. Aufgrund der schier undurchdringbaren Grasnarbe, haben wir erstmal den ganzen Tunnelboden mit dunkler Folie ausgelegt und darauf gehofft, dass das Gras und Unkraut darunter verschwindet.

DSCF8979.JPG

Diese Taktik hat auch ganz gut funktioniert. Die überirdischen Pflanzenteile sind allesamt verrottet und vertrocknet.

DSCF8981.JPG

Nun musste aber noch der Boden aufgelockert werden. Ein nicht zu unterschätzendes Mühsal. Wahrscheinlich haben wir es auch deshalb so lange vor uns her geschoben 😉

image

Letzte Woche ging es aber dann endlich los: zuerst musste alles mit der Spitzhacke aufgelockert und die großen Brennesselwurzeln entfernt werden. Dann haben wir mehrfach mit dem Holder gefräst und gepflügt. Mit diesem Ergebnis:

image

Eine Hälfte ist fertig und mit Gründünger eingesäht.

image

Die Hühner und der Hund mussten natürlich bei der ganzen Aktion „mitwirken“ 😀

DSCF8996

DSCF8984.JPG

Dieses Wochenende wollen wir dann auch noch die andere Seite fertig machen 🙂

 

 

Küken!

Hallo an alle,

entschuldigt meine lange Schweigephase! Ich habe eine neue Arbeit angefangen und stand daher ein paar Wochen ziemlich unter Strom. Jetzt hat sich alles eingespielt und ich kann berichten was in der Zwischenzeit so passiert ist.
Wir haben Zuwachs bekommen – tierischen nicht menschlichen 😉 – und die Kleinen sind schon mächtig groß geworden. Aber erstmal alles von Anfang:
Anfang Mai hatten sich zwei unserer Hühner dazu entschlossen gemeinsam zu brüten.

image

Da wir keine weiteren Federfüßigen Zwerge haben wollten, haben wir das Internet nach weiteren interessanten Rassen durchsucht.
Wir wollten unsere Herde auf jeden Fall um eine alte Landrasse erweitern. Nach langem hin und her haben wir uns für die Rasse „Vorwerk“ entschieden. Im Internet haben wir dann einen sehr netten Anbieter von Bruteiern gefunden, der auch andere alte Nutztierrassen züchtet. Kurze Zeit später kamen 12 Bruteier mit der Post und wurden den zwei ahnungslosen Glucken untergejubelt.
Nach drei langen und ungeduldigen Wochen war es dann soweit – 8 gesunde Küken sind geschlüpft.

image

image

Die Glucken kümmerten sich gemeinsam sehr liebevoll um die Kleinen, obwohl beide keine Erfahrung mit Küken hatten.

image

image

Nach ca. einer Woche war eins der Küken plötzlich weg 😦 wir vermuten eine Katze oder ein Greifvogel hat es erwischt. Das ist leider manchmal der Preis dafür, dass unsere Hühner sehr natürlich leben.
Die anderen wuchsen aber munter weiter und begannen bald das Federkleid zu wechseln.

image

Nun sind sie schon 4 Wochen alt und erkunden ihr Reich 🙂

image

Wir würden uns immer wieder für eine Naturbrut entscheiden. Es ist einfach unglaublich toll zu beobachten, wie liebevoll die Glucken mit ihren Kleinen umgehen und ihnen alles zeigen, was sie für die Zukunft brauchen 🙂

image

Liebe Grüße und bis bald!